"Die Bernauer Straße" - Filmabend im Winter und Gespräch mit den Filmemachern

31.12.2019

Die Bernauer Straße

Dokumentation & Gespräch mit den Regisseuren und Film-Autoren

 

Bernauer Straße. Hier verlief nach Kriegsende 1945 die Grenze zwischen dem sowjetischen und französischen Sektor. Wenige Tage nach dem Mauerbau am 13. August 1961 wurden die Haustüren verschlossen, die Fenster vermauert. Rund 2.000 Menschen, die hier lebten, mussten ihre Wohnungen verlassen. Sie wurden zwangsgeräumt, die Häuser nach und nach abgerissen für ein freies Schussfeld. An der Mauer in der Bernauer Straße waren die ersten Todesopfer zu beklagen. Die Bilder vom flüchtenden Grenzpolizisten Conrad Schumann, von den Sprüngen aus den Fenstern, von den Tunnel-Fluchten und von der Sprengung der Versöhnungskirche machten die Straße weltbekannt. Heute ist sie eine Landschaft der Erinnerung geworden: an die Zeit, in der die Mauer Menschen trennte. Und an das Jahr 1989, in dem sie friedlich überwunden wurde. Die Dokumentation zeigt exklusives Archiv-Material, ergreifende Geschichten von Zeitzeugen, Flüchtlingen, Tunnelbauern, Anwohnern. Eine historische Spurensuche.

 

Willkommen am Mittwoch, dem 15. Januar (19°°), im 35. Jahr und Monat des Gedenkens an die Sprengung der Versöhnungskirche, zu einem Abend mit dem Film (45 min) und seinen Filmemachern, Daniel & Jürgen Ast und Hans-Herrmann Hertle.

 

Im Gemeinderaum der Evangelischen Kirchengemeinde Versöhnung, Hofeingang des Dokumentationszentrums, Bernauer Straße 111, 13355 Berlin.

 

 

Foto: Filmabend 15.01.2020