"Etwas von der Seele schreiben" (26.03.2020)

Seit fast einer Woche hängen zwei große Tafeln außen am Wandelgang der Kapelle.
Sie sind gut sichtbar für die Menschen, die auf ihren Spaziergängen im Sonnenschein der vergangenen Tage dort vorüber kamen.
Einige Impressionen sollen mit dieser Nachricht in die Runde gehen, gerade auch um diejenigen zu erreichen, die aus den verschiedenen Gründen nicht an die Bernauer Straße kommen können.
Viele haben sich dort "etwas von der Seele geschrieben". Vorübergehende haben dort mit Kreide ihre Nachrichten und Fürbitten hinterlassen. Sie haben ihre Ängste, Sorgen und auch ihre Hoffnungen und Wünsche formuliert.
So Tau und Regen die Zeilen nicht ablöschen und es Platz für Neues braucht, nehmen unsere Pfarrer*innen Elisabeth Schulze und Lukas Pellio die Gedanken mit einem Schwamm ab.
Sie und die Vorübergehenden tragen die Sätze weiter - in die Kapelle und in unseren Alltag im Ausnahmezustand.
Gemeinsam trägt es sich leichter und kann Zuversicht wachsen. 

 

Dürfen wir für die, die nicht selber kommen können, etwas aufschreiben?

Oder für andere, die Ihnen und Euch am Herzen liegen?

 

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