ORGELNEUBAU

06.10.2017

 

 

 

 

 

 

PROJEKT Orgelneubau

 

Unser Gemeindekirchenrat arbeitet an dem PROJEKT ORGELNEUBAU seit 2012.
Pfarrer Manfred Fischer und seine Frau Heidrun Albert hatten gemeinsam mit dem Gemeindekirchenrat dieses Projekt angeregt.
Als Fachmann und Leiter des Orgelfachbeirates unserer Gemeinde konnte der Orgelsachverständige und Kirchenmusikdirektor Michael Bernecker gewonnen werden. Er hatte im Auftrag der Gemeinde im November 2012 ein Gutachten für unser altes gebrauchtes Orgelpositiv erstellt, dass seit dem Neubau der KAPELLE DER VERSÖHNUNG als Provisorium diente

 

Einweihnung war am 29. September 2017 St.-Michaelis-Tag,

 

früher markierte der St.-Michaelis-Tag im landwirtschaftlichen Jahr den Herbst, bei guter Ernte ging der Blick dankbar zurück.
In der Versöhnungsgemeinde schauen wir auch fünf Jahre zurück, wenn das
von der Berliner Orgelbaufirma Karl Schuke erbaute Neue Instrument
am 29. September in der Kapelle erklingt.
Dankbar blicken wir auf die tatkräftige konzeptionelle und finanzielle Hilfe vieler Unterstützerinnen und Sponsoren zurück, in besonderer Weise erinnern wir auch an den früheren Gemeindepfarrer Manfred Fischer und seine Frau Heidrun Albert Sie hatten die Idee auf den Weg gebracht!
 
Das neue Instrument wird in vielfacher Hinsicht besonders, bestimmte Register in ihrer klanglichen Ausprägung sind je einem Land der ehemaligen Alliierten zur Zeit des geteilten Berlin zugeordnet.
Russland, die Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich und England, werden jeweils durch eine Pfeifen-Familie in der neuen Orgel repräsentiert - und gewissermaßen auch vereint sein.
Das Vereinigte Königreich von Großbritannien im „Open Diapason“.
Die Vereinigten Staaten von Amerika im „Vox coelestis“.
Die Französische Republik im „Basson-Hautbois“.
und für die Russische  Föderation das „Bajan“.
"Mögen diese charakteristischen, „länderspezifischen“ Klangfarben die Menschen mit Einweihung unserer neuen Orgel berühren und den Versöhnungsgedanken dieses Ortes hervorheben."

 

 

WEITERE KONZERTE

Samstag, 28.10.17 um 15 Uhr   

 

Orgelwerke über Lutherlieder
"Ein feste Burg" u.a
., Annette Diening, Orgel

Eintritt frei. Spenden erbeten.

 

 
Für weitere Fragen zu dem Projekt stehen Ihnen unsere

 

Organistin Annette Diening

Pfarrer Thomas Jeutner

und der Gemeindekirchenrat

gerne zur Verfügung.

 

 

 
Eine zentrale Frage bei der Orgel-Planung war: Wie lässt sich der Gedanke der Versöhnung an so einem geschichtsträchtigen Ort mit in die Konzeption des Instruments hineinnehmen? So entstand die Idee, dass bestimmte Register in ihrer klanglichen Ausprägung einem Land der ehemaligen Alliierten zur Zeit des geteilten Berlin zugeordnet werden sollen. Russland, Amerika, Frankreich und England werden jeweils durch eine Pfeifen-Familie in der neuen Orgel repräsentiert - und gewissermaßen auch vereint sein. Als Weltneuheit wurde für die Kapelle im ehemaligen Mauerstreifen beispielsweise von einer sächsischen Spezialwerkstatt ein Bajan-Register angefertigt. Es klingt wie ein russisches Knopf-Akkordeon.
 
Die bisherige, 1965 erbaute Walcker-Orgel war für die Kapelle der Versöhnung ein Notbehelf. 1999, beim Umzug der Gottesdienstgemeinde aus dem Gemeindesaal an der Bernauer Straße 111 in die Lehmkapelle wurde das früher genutzte Instrument schlicht weiterverwendet. Bald wird es in der Musikschule Rimski Korsakow erklingen, einer der größten Musikschulen von St. Petersburg, mit über 1.000 Schülern. Kirchenmusiker Grigori Warschavski, der die dortige Orgelklasse unterrichtet, freut sich sehr über die Weiternutzung des Berliner Instrumentes. Weil die Kapelle im ehemaligen Grenzstreifen des russischen Sektors steht, hat die Gemeinde ihre Walcker-Orgel als Schenkung und „Gabe der Versöhnung“ nach St. Petersburg gegeben.
 
 

 

 
Information: Gemeindebüro, Tel. 030 – 463 60 34.

Pfarrer Thomas Jeutner Tel.: 0178-1870219  mail: t.jeutner@gemeinde-versoehnung.de

oder Tel.: 030-463 60 34 mail: kirche.versoehnung@berlin.de